Auch für Fabian Recher endeten die Weltmeisterschaften nach Rang vier im Zeitfahren versöhnlich. Er fuhr ein solides Strassenrennen, das im Schlusssprint entschieden wurde. Der Berner überquerte die Ziellinie zunächst hinter dem Österreicher Thomas Frühwirth als Dritter. Weil Frühwirth von der UCI wegen eines Fahrfehlers auf Rang vier zurückversetzt wurde, rückte Recher auf den Silberplatz vor. Damit krönte er seine herausragende Saison, in der er bereits zwei EM-Titel gewonnen hatte, mit WM-Silber.
Im Zeitfahren musste sich Recher nach Silber in den beiden Jahren zu vor mit dem 4. Rang begnügen. Auf das Podest fehlten 6 Sekunden. Besonders die Hitze im amerikanischen Südstaat Alabama machte das Rennen aussordentlich hart.



